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30.01.2022

Kindeswohl im Verein - Der TSV wird das Kindeswohl in den Fokus rücken

Der TSV Malsfeld, 1.FC Beiseförth sowie die DLRG Ortsgruppe in Beiseförth stellte sich am 29.01.2022 dem Thema Kindeswohl im Verein.
Mit Eltern-Kind-Turnen, Kinderturnen, Fußball, Handball, Schwimmen und Musik bieten die Vereine ein vielseitiges Angebot an Sportgruppen ab dem Alter von 1,5 Jahren. Neben Kindergarten und Schule brauchen Kinder auch Sport und soziale Kontakte in Vereinen. Sie stärken dadurch Ihr Selbstbild und treffen Freunde. Die Kinder sollen sich wohl fühlen.
Die ehrenamtlich Tätigen im Freizeitsport sind oft Vertrauenspersonen außerhalb der Familie. Sie wollen für den Sport begeistern, sie wollen Spaß und Erfolg für die Kinder. Sie genießen das Vertrauen der Eltern und der Gesellschaft.
Daher möchten die Vereine den Kinderschutz nach den Zielen des Landessportbundes Hessens in ihren Vereinen verankern und nach außen sichtbar machen, dass sie das Kindeswohl beachten werden.
Die Sportjugend Hessen fordert die Vereine in Hessen schon seit einigen Jahren auf, sich offen diesem Thema zu stellen und eine Kultur des „Hinsehens“ zu leben. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt und Missbrauch ist auch eine Aufgabe der ehrenamtlich Tätigen in unseren Vereinen.
Daher haben die Malsfelder Sportvereine alle Trainer*innen, Übungsleiter*innen und Helfer*innen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zur gemeinsamen Veranstaltung: „Kindeswohl im Verein“ eingeladen. Unter den gegebenen Coronabedingungen trafen sie sich am Samstag, den 29.01.2022 zu dieser Veranstaltung, um das Thema auf den Punkt zu bringen.
Die ausgebildeten Kindeswohlbeauftragten der Vereine, Marcel Balk, Uwe Harbusch und Andrea Grünhaupt wissen, dass die ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen in der Regel keine pädagogischen Fachkräfte sind und daher die Inhalte zur Kindeswohlgefährdung sensibel nähergebracht werden müssen. Ziel war es, die Teilnehmer über die Kindeswohlgefährdung zu informieren, den Weg aufzuzeigen, was bei Kindeswohlgefährdung zu tun ist und sie befähigen, mit Gefährdungssituationen angemessen umzugehen. In seiner Präsentation wies Uwe Harbusch darauf hin, dass alle sensibel mit dem Thema umgehen müssen und zunächst einmal Ruhe bewahren.
Marcel Balk sagt: „Eine Aufklärung ist wichtig, um auch Euch, die Trainer und Übungsleiter zu schützen. Ihr sollt keine Angst haben, etwas in Eurem Trainingsalltag falsch zu machen.“
Andrea Grünhaupt berichtete weiter, dass die Vereine eine gute Unterstützung von Frau Maria Nohl als Kindeswohlbeauftragte des Sportkreis Schwalm-Eder zur Seite stehen haben.
Als nächste Schritte werden die Vereine die Verhaltenskodexe des Landessportbundes von allen Trainer*innen, Übungsleiter*innen und Helfer*innen einholen, sie möchten den Kinderschutz in ihren Satzungen verankern und ein Statement auf ihren Homepages veröffentlichen.
"Wir wollen damit öffentlich zeigen, dass wir das Wohl der Kinder und Jugendlichen bei uns in den Vereinen achten und bei Kindeswohlgefährdung nicht wegschauen" war das abschließende Statement der Veranstaltung.

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